Sport- und Bewegungstherapie

In der Sport-und Bewegungstherapie bieten kompetente Sporttherapeuten ein vielseitiges und zugleich auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenes Bewegungsprogramm an. Die positiven Auswirkungen von Sport und Bewegung im Wohlfühlbereich auf körperliche und psychische Prozesse tragen maßgeblich zu einem erfolgreichen Therapieverlauf bei. Als besonders beliebte Angebote der Sporttherapie haben sich das

Therapeutisches Boxen – Mehr als nur Draufhauen

Mitunter gibt es anfangs einige Vorbehalte gegen das therapeutische Boxen. Doch wer erst einmal mitgemacht hat, lässt sich mit Begeisterung anstecken. Dabei ist es oft gar nicht so einfach, die eigene Kraft richtig einschätzen zu lernen, den anderen nicht zu verletzen und sich doch zu behaupten. Und manchmal gelingt es Beteiligten, aufgestaute Aggressionen/Wut zu kanalisieren und entsprechend auszudrücken. Andere wiederum sind eher ängstlich und gehemmt. Sie profitieren, indem sie entweder geeignete Techniken für die Deckung und den eigenen Schutz lernen. Und manchmal sind auch wir überrascht, dass in einem ängstlichen Menschen durchaus ein Kämpfer steckt – und manch Aggressiver entdeckt seine sensible Seite. Eine Erfahrung bleibt aber für alle gleich: Sie werden mit ihren Grenzen konfrontiert, Sie lernen, sich Ihren Ängsten und Problem zu stellen

An vielen Schulen/in vielen Firmen beispielweise ist Mobbing ein ernstes und oft nicht sofort lösbares Problem. Durch das therapeutische Boxen können sich schon nur durch veränderte Körperhaltung und damit auch verbesserte (selbstbewusstere) Ausstrahlung auf Andere in relativ kurzer Zeit Veränderungen in der Situation ergeben.

Was uns sehr freut ist, dass erwachsene Rehabilitanden oft rückmelden, dass sie sich zum ersten Mal wieder so richtig wohl in ihrem Körper fühlten. Und die gespürte körperliche Stärke hilft häufig auch in anderen Lebensbereichen selbstbewusste Entscheidungen zu treffen, sich und die eigenen Bedürfnisse leichter durchzusetzen. Zusammenfassend gibt es viele gute Effekte durch das therapeutische Boxen:

  • Aggressions- und Stressabbau
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Stärkung des Durchsetzungs
  • und Durchhaltevermögens
  • Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness
  • Mehr Freude an Bewegung, Gewichtsreduktion

Vielleicht probieren Sie es einfach mal aus bei Ihrem Aufenthalt in der Spessart-Klinik. Die Freude am Tun ist Ihnen garantiert.

Theatertherapie
 und das

Stockschlag – ein wichtiges Modul in der Sport- und Bewegungstherapie

In der Sporthalle stehen sich jeweils zehn Pärchen mit Rattanstäben gegenüber. Auf Kommando von Sporttherapeutin Karin Nohl-Jacob schlagen die Kursteilnehmer die Stöcke rhythmisch aufeinander. Dabei geht es nicht darum, seinen Gegner zu verletzen, sondern um Achtung vor dem Gegenüber, Konzentration, Distanzgefühl, Kennenlernen von eigenen Energien und der eigenen Kraft. Grundlage dafür sind rhythmische Schläge, die gemeinsam nach einem vorgegebenen Muster (Rhythmus) einstudiert werden. Eingesetzt wird das neue Therapieprogramm sowohl im Erwachsenen- als auch im Kinder- und Jugendbereich. Verwendet werden übrigens keine Bambus- sondern Rattanstäbe, weil diese nicht hohl, sondern stabil sind und zudem in der Lage, Energie aufzunehmen und abzudämpfen. Die Teilnehmer unseres Kurses lernen vor allem, ihre Aufmerksamkeit zu steigern und ihre koordinativen Fähigkeiten, also Reaktionsvermögen und Orientierung, zu verbessern. Kinder und Jugendliche schulen vor allem gegenseitigen Respekt und die Achtung von Regeln.

Positive Effekte gibt es viele: unter anderem verbesserte Konzentration, Körperwahrnehmung und natürlich Freude am Tun, wie uns viele Gäste unseres Hauses schon rückgemeldet haben.

Den Ursprung dieser Kampfsportkunst findet man auf den Philippinen, wo sie im 16. Jahrhundert vorwiegend zur Verteidigung und Abwehrzecken eingesetzt wurde. Später wurde sie unter spanischer Besatzung verboten, überlebte jedoch als Technik in Volkstänzen.

Stockschlagtraining
herausgestellt. Mit dem abwechslungsreichen Programm wird der Spaß am Sport geweckt und möchte zu regelmäßiger Bewegung im Alltag motivieren.